
Solche Bilder sind besonders in der närrischen Zeit keine Ausnahmen. Vor allem Jugendliche haben in den letzten Jahren das "Komasaufen" für sich entdeckt.
Jugend und Alkohol
„3,7 Promille oder so…“ in zweiter Auflage erschienen
Das Buch „3,7 Promille oder so…“ mit zwölf Geschichten von Jugendlichen, die mit einem Vollrausch im Krankenhaus gelandet sind, ist in zweiter Auflage erschienen. Die bisherige Medienresonanz auf die Veröffentlichung der Story-Sammlung ist extrem positiv: „Wichtig als Schulstoff“, „sehr authentische Geschichten vom Rausch“, "in dem Buch erzählen die Jugendlichen in ihrer eigenen Sprache von ihren Abstürzen und ihrer Lebenswelt". Wie sich gezeigt hat, wird das Buch vor allem in Schulen in den Unterrichtseinheiten zur Suchtprävention verwendet.
Einer der Heranwachsenden, die in dem Buch zu Wort kommen, ist Bernie: „Am Abend, als ich ins Krankenhaus kam, hatte ich eine ganze Flasche Jägermeister getrunken. Ich liebe Jägermeister immer noch. Zum Vorglühen trinke ich eine 0,7er Flasche mit 20prozentigem Alkoholanteil, dann passt immer noch etwas hinein. Über einen Abend verteilt kann ich drei Flaschen mit 20 Prozent trinken.“
Die Geschichten verdeutlichen, wie die Jugendlichen zum Alkoholkonsum gekommen sind und was ihre Motivation war und ist, Alkohol zu konsumieren. Doch dabei bleibt es nicht. Gezeigt werden die Ressourcen der Betroffenen und ihrer Umwelt, das heißt, die Heranwachsenden erzählen, was und wer ihnen dabei geholfen hat, einen anderen Umgang mit Alkohol zu finden.
Zusammengetragen wurden die erschütternden Geschichten von Dipl. Psychologin Christina Adler-Schäfer und von Sabine Lang. Herausgeber ist der Robert Schäfer Verlag, zu erwerben ist das Buch für 12,90 Euro.
Von: Robert Schäfer Verlag



















